Erdbestattung

In unserer Region ist die Erdbestattung die häufigste Beisetzungsform. Die Beisetzung erfolg in einem Sarg auf dem Friedhof. Dies passiert meist im Anschluß an eine Trauerfeier in der Friedhofskapelle.

Wie lange gibt es Erdbestattungen? 

Erste Spuren von Bestattungen, bei denen die Verstorbenen in der Erde beigesetzt wurden, lassen sich schon um 100.000 vor Christus finden. Die Erdbestattung hat in Europa eine lange Tradition. Bis heute ist Sie mit ca. 55 % Anteil die in Deutschland favorisierte Bestattungsart

Wie tief sind Gräber? 

Das Grab ist in der Regel 1,5 bis 3,7 Meter tief. Die Tiefe hängt von den Bodenverhältnissen und von der Art des Grabes ab. Bei Tiefgräbern wurden früher bis zu 3 Personen übereinander beigesetzt. 

Kleiner geschichtlicher Exkurs: 

Warum sind Friedhöfe immer in der Nähe von Kirchen? 

Im Mittelalter wurden viele Geistliche unter Kirchen begraben. Es war ein Zeichen von Wohlstand und Respekt in der Nähe dieser Geistlichen begraben zu werden. Ein weiterer wichtiger Grund ist natürlich die Nähe zum Sinnbildlichen Haus von Gott und Jesus, um ihnen auch nach dem Tod nah zu sein. Außerdem gibt es noch den praktischen Grund: Bevor es Friedhofskapellen gab, hielt man Trauerfeiern in der Kirche ab. Die Besucher der Trauerfeier mussten nicht so weit laufen und die Träger vor allem nicht so weit tragen. 

Vor dem Friedhof wie wir ihn heute kennen, gab es zunächst den so genannten Kirchhof. Er lag auf dem Gelände der Kirche und war, wie heute auch, mit Hilfe einer Hecke oder einer Mauer eingefriedigt. Doch im Zuge der Zentralisierung und den daraus entstehenden Epidemien in den Städten musste eine andere Lösung gefunden werden. 

Außerhalb des Kirchengeländes, aber immer noch in Kirchennähe, können unsere Verstorbenen bis heute ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof finden.

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